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Montag, 15. September 2014

Rockstar weiblich sucht...

Copyright: Carlsen Impress Verlag



Titel: Rockstar weiblich sucht (Rockstar-Reihe #4)

Autor: Teresa Sporrer

Verlag: Carlsen Impress Verlag

Format: ePub

ISBN: 978-3-646-60075-9

Seiten: 281



 

 

 

HINWEIS: Hierbei handelt es sich um den 4. Band einer Reihe!

Allerdings kann dieser Band unabhängig von den drei Vorherigen gelesen werden. Zum besseren Verständnis der Beziehungen untereinander und gewisser Insiderwitze ist es ratsam Teil 1-3 vorab zu lesen.


In gewohnter Manier nimmt uns Teresa Sporrer wieder mit zu den Rockstars. Während wir in den ersten Bänden alles über „Lost in Stereo“ erfahren haben, geht es diesmal über den großen Teich zu Natalie Pearce von „Empathica“. Der große Stern am Rockstarhimmel. Sie ist all das, was der Rock n' Roll verkörpert, wenn man der Presse Glauben schenken darf. Da ist es naheliegend, dass nach einer Auszeit von mehreren Monaten in Österreich prompt das Gerücht auftaucht, dass Natalie schwanger ist. Nicht anders zu erwarten bei all den heillosen Affären. In der Regel ist es immer anders, als es scheint.
Denn nichts wünscht Natalie sich mehr, als endlich <b>den</b> jungen Mann kennenzulernen, den ihre österreichischen Freundinnen schon gefunden haben. Und da kommt Ian, der liebevolle Nerd, ins Spiel und natürlich die Presse.

Wie man es von den Vorgängern es gewohnt ist, dominieren Charme und Witz in dem Buch. Man taucht mit einer Leichtigkeit in die Bücher ein und ist sofort wieder von der Atmosphäre gefangen. Zu mindestens, wenn man die Teile 1-3 gelesen hat. Aber auch so nimmt einen die Geschichte direkt gefangen, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Ich selbst konnte mich erst nach einigen Stunden (weil ich musste...) von dem Buch lösen. Teresa Sporrer hat einen wunderbar flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil, der auch passend zu den Protagonisten ist. Nichts wirkt aufgesetzt oder erzwungen. Man kommt sehr schnell mit der Geschichte voran.

Natalie kenne ich schon vom dritten Band der Reihe, wo sie einen größeren Part als Nebencharakter einnimmt. Diesmal ist sie die Protagonistin, um die sich alles dreht. Entgegen der Schlagzeilen ist sie nicht die Draufgängerrockerin, sondern eher ein sanftes Kätzchen, welches einfach nur Musik mit ihren Jungs machen will. In Band 3 habe ich Nate (so nennt ihr bester Freund sie) schon sehr gemocht und das hat sich in diesem Band nur noch verstärkt. Sie ist eigentlich ein bodenständiger Mensch, der sich nach der großen Liebe sehnt. Den einen Mann an ihrer Seite, was in ihrem Business nicht unbedingt leicht ist. Schließlich braucht man jemanden, der sich mit diesem Lebensumstand immer auf Achse zu sein, anfreunden kann. Am besten wen, der sogar selbst in der Branche unterwegs ist.
Das kann man von Ian, der Nerd, den man auch als den großen Bruder von Zoey (Protagonistin Band 1) kennt, nicht unbedingt behaupten. Er liebt Computer und Programmieren und alles was damit zu tun hat. Der Musik kann er nur zum Teil etwas abgewinnen. Er ist nicht der typische Bad Boy, den wir u.a. dank Alex, ja bereits in der Reihe kennen, sondern eher ein ganz umgänglicher Typ. Wie Nate ist mir Ian direkt sympathisch gewesen. Besonders, weil er nicht der typische Nerd a la Leonhard Hofstadter oder Sheldon Cooper ist, sondern auch noch cool dabei. Eine perfekte Mischung!
Ich freue mich schon, wenn die beiden in den anderen Bänden ebenfalls mit von der Partie sind.

Von dem Ende war ich etwas überrumpelt. Dazu möchte ich nicht zu viel sagen, weil ich sonst unnötig verraten würde, wie es ausgeht. Ich denke, wer das Buch liest, wird wissen was ich meine.
Zudem fand ich es ein wenig schade, dass die anderen Charaktere, wie Serena und Nell, ein wenig zu kurz gekommen sind. Wobei man hier natürlich objektiv betrachten muss, dass es sich praktisch um eine zusätzliche Reihe handelt und jetzt eben die zweite Band im Bunde im Mittelpunkt steht. Allerdings kommt die restliche Band um Natalie, abgesehen von Brandon, der beste Freund der Sängerin, sehr wenig zur Geltung. Das sind die einzig kleinen Mankos für mich. 
Weshalb ich auch zu 4,5 Herzen greife, aufgerundet dann 5.






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